Was Rapper wie Nas, Kool Savas und Falco über Tsüri sagen

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Rapper aus dem Ausland mögen Zürich. Ob auf englisch, deutsch oder polnisch, Zürich wird in ihren Songs in allen möglichen Zusammenhängen erwähnt. Hier eine Auswahl:

  1. Ryan Leslie – Swiss Francs (2012)

Ryan will uns zeigen, was für ein globaler Typ es ist und dreht dafür ein Video auf dem Zürich-See. Also wir glaubens ihm voll und ganz.

 

  1. ASD (Afrob & Samy Deluxe) – Guck dir diese Jungs an (2015)

Afrob ist am Zürcher Flughafen. Richtig Jetset.

 

  1. Marsimoto – Illegalize it! (2015)

Marsimoto will auch «von Zürich bis zum Heidepark» strenge Betäubungsmittelgesetze wie in Malaysia. Nun denn, Todesstrafe ahoi!

 

  1. Kool Savas – Rhythmus meines Lebens (2010)

Kool Savas gibt zwar ein Konzert in Glarus, aber wenigstens kauft er am Zürcher HB ein.

 

  1. Falco – Auf der Flucht (1983)

Ersparen wir uns die Diskussion, ob Falco ein Rapper ist oder nicht. Falco ist auf der Flucht. Am Limmatquai. 1982.

 

Weitere Erwähnungen Zürichs gibt es bei Nas, der alle seine Luxusuhren aus Zürich hat. Eine Frau zeigt Prodigy von Mobb Deep wiederum, wie man in der Limmatstadt am besten Geld versteckt. Shindy hingegen reduziert das Ganze einfach darauf zu rappen, dass er auch Frauen aus Zürich mag.

Im Allgemeinen sind deutsche Rapper und Rapperinnen grosse Fans von Zürich: Die Massiven Töne waren schon 1996 in der Roten Fabrik, Samy Deluxe kickte hier seine Freestyles, Fiva MC kam auch schon vorbei und der berliner Rapper Sentino verbrachte einige Zeit in Zürich und berappt dies mehrfach auf deutsch (hier und hier) und polnisch (hier und hier). Den schrägsten und am schwersten zu deutenden Reim zu Zürich bringt jedoch der kalifornische Rapper Busdriver: «I’m Isaac Hayes on a journey in Zurich saying „Man up puss! Right now!“».

Zu guter letzt gibt es noch Grüsse und Liebe nach Zürich von den Rappern Eko Fresh, Veysel und den Hilltop Hoods. Merci und lieben Gruss zurück. Wir geben dafür einen Shout-Out nach Genf, die haben es geschafft als Kulisse für ein Video des Ami-Rappers Rick Ross zu dienen. Respekt!

Hier sind alle Videos nochmals in einer Playlist zusammengefasst: Youtube-Playlist

Titelbild: Screenshot/Youtube

Ein bisschen Berlin am Lochergut

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Das Lochergut versprühte schon immer ein wenig den Berlin-Flair. Aber nie den des trendy-hipster-Berlins, sondern mehr den des leicht bedrückenden DDR-Plattenbauten-Berlins. Lange Zeit war der grobschlächtige Gebäudekomplex aus den 60er-Jahren das Wahrzeichen der umliegenden Arbeiterquartiere: Praktisch statt protzig, preisgünstig statt prachtvoll.

Durch die Verkehrsberuhigung der Weststrasse hat sich das Gesamtbild der Umgebung über die Jahre stark verändert. Die Zeichen stehen auf Aufwertung. Das ehemalige Arbeiterquartier hat sich zum Trendquartier gemausert. Dabei wirkt das Lochergut selbst je länger je mehr wie ein Relikt aus vergangenen Tagen.

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5000 Stunden mit Ego-Shooting – «Deleted Scenes»

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Am letzten Sonntag ist ein Artikel von mir in der «SonntagsZeitung» erschienen, welche zum einen die Spieleplattform «Steam» als Thema hatte, in erster Linie jedoch den Intensivspieler Lee. Diesen habe ich über die Statistik-Plattform «steamladder» gefunden, auf welcher er mit über 5’000 durchgespielten Stunden auf «Steam» in der Schweiz auf Platz 38 steht (Stand 3.4.2016). Als einer der wenigen der Intensivspieler, welcher mit mir sprechen wollte, war Lee als Interviewpartner ein absoluter Glücksgriff: Kaum je hatte ich jemanden getroffen, der so offenherzig über sein Leben sprach und danach auch nichts davon umgeschrieben haben wollte. Lee entsprach glücklicherweise auch kaum den gängigen Gamer-Klischees: Der 32-jährige gelernte Polymechaniker arbeitet seit fünf Jahren als Miterzieher in einer Wohngruppe für verhaltensauffällige Jugendliche und zockt in der Freizeit vor allem Egoshooter.

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Projekt «Skaldenmet»: Zwischen CO2-Ohnmacht und Epic-Folk-Metal

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Das Projekt «Skaldenmet» (mehr Infos zum Thema «Met» am Ende des Artikels) war wahrscheinlich eine der erfolgreichsten Crowd-Funding-Geschichten im letzten Jahr: Nach nur vier Tagen waren bereits 90 Prozent der gewünschten 10’000 Schweizer Franken gesammelt. Die Vorstellung eines handgemachten Qualitätsmets schien bei einigen Anklang zu finden. Von da an war es kein weiter Weg mehr bis zur erfolgreichen Finanzierung. Nun, ein Jahr später sind die benötigten Utensilien gekauft, die ersten Fässer «Skaldenmet» haben fertig gegärt, der erste Businessplan steht und ich treffe den Initianten Martin „Maede“ Baumann zu einem Gespräch über den aktuellen Stand seines Projektes und die zukünftigen Pläne – und um meine Flasche «Skaldenmet» abzuholen, denn auch ich habe in den Honigwein «investiert».

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12 Gründe, warum es schön ist von einem Rucksacktrip wieder nach Hause zu kommen. Oder auch nicht.

Zurück im Ernst des Lebens – Zum Glück(1)

Das Nachhausekommen von einem Rucksacktrip ist nicht immer einfach. Vieles ist auf Reisen anders als im trauten Heim. Die pure Freiheit lässt sich zuhause einfach nicht so stark ausleben, wenn man am nächsten Morgen um acht Uhr wieder zur Arbeit muss. Zu Hause: Das wird auf Reisen oft mit Pflichten, Pflichten, Pflichten gleichgesetzt. Aber es ist viel mehr. Und damit meine ich nicht nur Freunde und Familie. Es gibt auch einige andere Dinge, die zuhause angenehmer sind als auf Reisen (und auch einige unangenehmere).

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Scherrers Liste in der NZZ: Artikel gegen Klimakunde in der Schule

Scherrers List_ Artikel gegen Klimakunde in der Schule

Dieser Tage ist in der NZZ wieder ein journalistisches Machwerk des ehemaligen Weltwoche-Schreiberlings Lucien Scherrer erschienen. Scherrer fällt auf mit seinen oft polemischen Artikeln – sei es ehemals bei der Weltwoche (hier) oder nun auch bei der NZZ (tsüri.ch berichtete hier (Kalbreite-Bashing) und hier (Linksextremen-Artikel). Der Titel des neusten Artikels ist: «Spiel mir das Lied vom Klimawandel». In diesem stellt Scherrer in väterlicher Sorge um die Zürcher Jugend den Stadtrat an den Pranger (im speziellen Claudia Nielsen und das Gesundheits- und Umweltdepartement), welcher versucht, diesen armen Kindern «eine Art grünen Staatstrojaner einzupflanzen».

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Hosen runter: Städtevergleich! Wie schneidet Zürich im Vergleich mit den Städten dieser Welt ab?

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Auch wenn man selbst weiss, dass man in der schönsten und besten Stadt der Welt wohnt, kann doch ab und an die Frage aufkommen, ob die anderen das denn auch so sehen. Deshalb hier der Faktencheck zur Frage: Wie schneidet Zürich im Vergleich mit den Städten dieser Welt ab? Der Tagesanzeiger hat schon etwas Ähnliches gemacht mit den Urban Audit Daten (TA-Artikel), dem europäischen Städtevergleich, wir vergleichen jedoch die Dinge, welche dabei nicht herausgekommen sind.

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Überqualifiziert: zu lange studiert, schlechte Noten

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Eine Analyse kommt zum Schluss: Wer überqualifiziert ist, verdient vier Prozent weniger Lohn als jemand in einem Job, der dem Bildungsgrad entspricht. Und dieser Effekt steigt mit den Jahren an. Es gibt jedoch Faktoren, die die Wahrscheinlichkeit verringern, in einem Job zu landen, für den man überqualifiziert ist.

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Die VBZ sensibilisiert gegen Laserpoint-Attacken – und sendet dabei leider falsche Signale

Die VBZ sensibilisiert gegen Laserpoint-Attacken

Im Jahre 2014 gab es 38 Laserpointer-Attacken auf VBZ-Mitarbeitenden. Die VBZ finden das 38 zu viel und starten eine Sensibilisierungskampagne – Diese sendet zwar gut sichtbare Signale, aber leider die falschen.

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Die 15 besten Kifferplätze in Züri

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Eines vorweg: Diese Liste ist nicht nur für Kiffer gedacht, denn ich bin selbst aller höchstens Gelegenheitskiffer. In erster Linie will ich mit dieser Liste zeigen, wie schön Zürich eigentlich sein kann. Wie ruhig. Wie beschaulich. Dass sich nicht überall tausende Szenis tummeln, welche kaum aneinander vorbeikommen. Denn es gibt sie auch in Zürich noch: Orte wo man in Ruhe die Stadt geniessen kann, fernab von Josefswiese, Becki, Idaplatz oder gar der China- oder Rentenwiese. Für ein Date, einen Moment der Ruhe, ein paar Bier unter Kollegen oder eben – um eins zu Kiffen.

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