Masslosigkeit schadet!

Am 9. Februar 2014 stimmt das Schweizer Stimmvolk über die «Masseneinwanderungs»-Initiative ab. Das dazugehörige Extrablatt der SVP haben wir alle schon erhalten. Hier ein paar erschreckende Fakten & Zahlen zum Ausländeranteil der Stadt Zürich. Jetzt ist es genug!

Die Schweiz besitzt einen Ausländeranteil von 23.2% gemäss dem Bundesamt für Statistik. Gemäss demselben Amt hat der Ausländeranteil im Jahre 2013 netto um 60‘148 Personen (3.3%) zugenommen. Die SVP spricht von einer Zunahme von 80’000 Personen. Wem man hier mehr Glauben schenken soll, sei jedem selbst überlassen. In der Stadt Zürich war 2012 sogar gut jede dritte Person ein Ausländer (31.3%). Jeder dritte! Lasst mich das mit einigen Beispielen ins Unerträgliche versimplifizieren:

– Statt sechs Minuten kann ich morgens nur vier Minuten duschen, weil aufgrund der ausländischen Wohnbevölkerung (31.3%) ein Drittel weniger warmes Wasser aus dem Duschkopf fliesst. Gemäss Umfragen innerhalb der Wohnbevölkerung (Stand 2013: 2 Bewohner) kämpfen bis zu 100% mit derselben Problematik. Diese schwindelerregend hohen Werte können so nicht länger toleriert werden! Jetzt sind Taten gefragt!

– Im Tram muss ich bei jeder dritten Fahrt stehen, weil die Sitzplätze kaum ausreichen, um diese Massen an Menschen zu fassen, sprich: Die ausländische Wohnbevölkerung (31.3%). Jeder dritte Sitzplatz ist stets von einem Ausländer besetzt! Jeder vierte von einer Handtasche! Und jeder fünfte gar von einer „20Minuten“-Zeitung! Worte reichen nicht mehr, Handeln heisst die Devise!

– Im Büro muss ich statt zwei Tassen Kaffee, deren drei trinken, weil meine Müdigkeit sich aufgrund des verkürzten Duschens und dem Stehen-im-Tram um ein Drittel erhöht hat. Grund dafür ist die ausländische Wohnbevölkerung, welche sich während meines Wartens vor der unerträglich langsamen Kaffeemaschine um mindestens zwei Prozentpunkte erhöht hat, weshalb ich nun noch eine Tasse Kaffee mehr benötige, wodurch ich mich in einer Endlosschleife befinde, weil der Ausländeranteil in dieser Zeit noch mehr ansteigt. Diesem Wahnsinn muss Einhalt geboten werden!

– Zu Hause muss ich das Volumen beim Musik hören von 30 auf 45 drehen, weil ich sonst nichts mehr höre. Schuld daran ist der erhöhte Lärmpegel durch die ausländische Wohnbevölkerung (31.3%), welche vor dem Haus die Strasse putzt, den Müll abholt, mir die Post bringt oder gar bei mir klingelt, um meinen Wasserhahn zu reparieren. So kann es nicht weitergehen!

– Wenn ich ein Drei-Minuten-Ei kochen will, dauert es nicht mehr drei Minuten, sondern mindestens 3.15 Sekunden weniger, weil sich durch die vielen zugezogenen Ausländer die Stadt Zürich um 0.26 Meter auf 391.74 Meter über Meer gesenkt hat. Aus diesem Grund wird mein Drei-Minuten-Ei regelmässig zu einem Zweiminutenundsechsundfünfzigkommaachtfünfsekunden-Ei. Jede Minute verstreichen sechzig Sekunden!

– Ich kann im Spital das Modemagazin nicht schnell genug durchblättern, weil genügend ausländische Krankenschwestern und Ärzte angestellt sind, welche meine Wartezeit erheblich verkürzen. Ärztekittel sind weiss! Tomaten sind rot! Aber nicht mit uns! Es wird Zeit, sich zu wehren!

Nach diesen Fakten wird klar: Der Zeiger der Uhr steht auf neunzehnuhrsechsundfünfzig! Wer meinen Beispielen nicht traut, dem sei gesagt: Mit dieser Art der Milchbüechli-Rechnung machen politische Mächte Politik in diesem Land. Und das sogar per Extrablatt in fast jede Schweizer Haushaltung. Seit Jahren versuchen der dort oben in Herrliberg und seine Helfer uns mit ihrer masslosen Arroganz weis zu machen, dass 26.6% Wähleranteil gleichzusetzen sind mit dem ganzen einig Volk an Eidgenossen. Nicht einmal vor dem „Werbung verboten“-Schild auf den Briefkästen machen sie halt. Fremde Pöstler richten über unsere vermeintlich souveräne Briefkastenbeschriftung! Aber wie jeder weiss: Masslosigkeit schadet. Deshalb wird es Zeit zu Handeln! Nein zu latentem Rassismus, menschenverachtendem Handeln und Reden, Einigelung, Eigenbrötlerei: NEIN zur Masseneinwanderungs-Initiative.

http://www.students.ch/magazin/details/72795/Masslosigkeit-schadet

http://www.ronorp.net/zuerich/stadtleben/stadtleben.20/leben-in-der-stadt.659/stadtgeschichten-zuerich.643/masslosigkeit-schadet.438359
Erschienen im Newsletter vom Mo, 06.01.13.


3 Gedanken zu “Masslosigkeit schadet!

  1. Spannend ist auch, dass die Erntehelfer etc, in der Statistikgrafik bei den Berufen nicht aufgeführt werden. Die „bäuerliche“ SVP hat wohl Angst zuzugeben, dass ein gewisser Prozentsatz an Ausländern auf Bauernhöfen und Gemüsebetrieben arbeiten.

    Aber es ist mir schon klar: das Gemüse wäre viel teurer mit Schweizer Erntehelfern.

  2. Der Bestand der Personen aus den Drittstaaten (Staaten ausserhalb der EU/EFTA) betrug Ende Dezember 2012 total 630 420 Personen (2011: 625 094). Diese Entwicklung bei den Drittstaaten ist auf das duale Zuwanderungssystem der Schweiz zurückzuführen, wonach aus Nicht-EU-Staaten in erster Linie spezialisierte oder besonders qualifizierte Erwerbstätige rekrutiert werden können.

    2012 sind insgesamt 143 783 (+0,9 %) Ausländer und Ausländerinnen in die Schweiz eingewandert (2011: 142 471). Die Zahl der Auswanderungen hat gegenüber dem Vorjahr leicht zugenommen: 65 858 (+2,8 %) Ausländerinnen und Ausländer wanderten 2012 aus der Schweiz aus (2011: 64 038).

    Per Ende Jahr 2012 lebten am meisten Personen aus Italien (294 359), Deutschland (285 379), Portugal (238 432), Frankreich (103 929) und Serbien (94 851) in der Schweiz.

    Die höchste Bestandeszunahme verzeichneten die Staatsangehörigen aus Portugal (+14 261), gefolgt von Deutschland (+8551), Kosovo (+7319), Frankreich (+4473) und Italien (+3813). Am stärksten rückläufig dagegen ist die Bevölkerungszahl von Staatsangehörigen aus Serbien (−8106), Kroatien (−995), Sri Lanka (−645), Türkei (−621) und Bosnien-Herzegowina (−593). Dies entspricht dem Trend der letzten Jahre.

    https://www.bfm.admin.ch//bfm/de/home/dokumentation/medienmitteilungen/2013/2013-02-08.html

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